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Gesundheitskosten: Ein Fass ohne Boden?
04. März 2009 14:12 Uhr | ZEK


Die Wahrheit über das deutsche Gesundheitswesen

Berlin - Gesundheit ist das höchste Gut und dafür geben die Deutschen viel aus. Die Ausgaben im Gesundheitswesen liegen bei atemberaubenden 245 Milliarden Euro. Der „Durchschnitts-Bundesbürger“ investiert zusätzlich noch vier Prozent seines Einkommens für die Gesundheitspflege. Bei einem Durchschnittseinkommen von 2500 Euro brutto monatlich entspricht das 100 Euro. Das Gesundheitssystem in Deutschland hangelt sich seit vielen Jahren von Reform zu Reform. Seit zwei Jahrzehnten prophezeien Experten den Niedergang des Gesundheitswesens und sagen das Ende der solidarischen Finanzierung voraus. Die Analyse des Gesundheitssystems, die eine Expertengruppe des Berliner eHealth Unternehmens imedo durchführte und das Ergebnis in Form eines Gesundheitskostenplakats dokumentiert, deckt Schwächen auf und zeigt, dass viele Mythen und Fehleinschätzungen vorliegen. Entgegen der allgemeinen Annahme stiegen die Gesundheitsausgaben nicht überproportional an, sondern zeigen fast Kontinuität. Die Wahrnehmung in der Bevölkerung ist, dass sich die Versorgung zunehmend verschlechtert. Es bleibt abzuwarten, ob und was die „Elektronische Gesundheitsakte“, die „Elektronische Gesundheitskarte“ und andere eHealth-Innovationen für die Versorgungsqualität bringen, kommentiert imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

78,7 Millionen Menschen in Deutschland sind krankenversichert, davon 89 Prozent bei einer gesetzlichen Krankenkasse und 8,5 Millionen Bundesbürger haben sich privat versichert. Gemessen an den Ausgaben bedeutet das, dass ein gesetzlich Versicherter 1991 Euro und ein privat Versicherter 2650 Euro jährlich kostet. Dass Vorsorgen besser und preiswerter als Heilen ist, hat sich scheinbar noch nicht bis zu den Gesundheitspolitikern herumgesprochen, denn die Präventionsausgaben betragen „nur“ 9,3 Milliarden Euro. Das entspricht gerade einmal 3,8 Prozent des Gesamthaushaltes des Gesundheitswesens. Innerhalb der Vorsorge nimmt die Gesundheitsförderung mit 53 Prozent den größten Stellenwert ein. Aufklärung zu Zahnprophylaxe, Schutzimpfungen, Essstörungen und HIV stehen im Vordergrund. Das Gesundheitskostenplakat erfasst die Gesundheitsausgaben und zeigt die Strukturen auf. Insgesamt liegen die Ausgaben bei 245 Milliarden Euro. Die Gesundheitskosten in den USA liegen rund 40 Prozent über denen in Deutschland. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die US-amerikanischen Gesundheitsexperten wohlwollend auf das deutsche Gesundheitswesen blicken. Präsident Barack Obama fordert jetzt eine effizientere Versorgung und sieht die Gesundheitsbranche als Wirtschaftsmotor.

Interessenten können das Gesundheitskostenplakat kostenlos bei der imedo GmbH, Karl-Liebknecht-Straße 5, 10178 Berlin, anfordern. Online ist das Plakat unter http://www.imedo.de/artikel/gesundheitswesen abrufbar.


Presse-Kontakt:

Sven-David Müller
Leiter Kommunikation / Pressesprecher

imedo GmbH
DomAquaree
Karl-Liebknecht-Straße 5
10178 Berlin

Tel.: 030 /688-316-452
Fax: 030/ 688-316-190

E-Mail: sven.mueller@imedo.de
Web: www.imedo.de




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