Berlin - Vorbeugen ist einfacher und billiger als Heilen, es ist effizienter Umgang mit Gesundheit. Diese Erkenntnis ist mittlerweile in der Gesellschaft wie bei Entscheidungsträgern mehr oder weniger durchgesickert.
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Dennoch tun sich die Verantwortlichen bei Krankenkassen und Unternehmen trotz letzter Kalkulationen – die zeigen, dass Arbeitsausfallkosten vielmals höher sind als die Kosten für vorbeugende Maßnahmen – schwer, hier ein echtes Investitionsfeld zu eröffnen. Zwingend ist aktive Unterstützung erst bei Krankheitserscheinungen und Leistungsausfällen – der optimale Weg ist das nicht.
Prävention im Leitfaden der GKV
Seit der Einführung des Präventionsparagraphen im V. Sozialgesetzbuch im Jahr 2000 wird primäre Prävention wieder stärker diskutiert. So gibt es Bonusmodelle, die nachweislich gesundheitsaktiven Versicherten Belohnungen in Aussicht stellen. Unterstützt werden von den GKV auch Kurse und Seminare in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressreduktion und Eindämmung von Suchtmittelkonsum. Eine Übersicht solcher Präventionsangebote findet man auf Atorio.de.
Die Handhabung des Einzelfalls (bei welchem Kurs in welcher Höhe und unter welchen Bedingungen Teilbeträge gezahlt werden) ist allerdings nicht klar festgelegt – zumal die Krankenkassen die Erstattung unterschiedlich handhaben. Wirksamkeit ebenso wie die Qualität des Trainers oder Anbieters müssen nachgewiesen werden. Darum bemüht sich Atorio.de.
Anerkennung von Präventionsmaßnahmen
Schwierig ist auch, dass das Angebot breit gefächert ist: von Rückenschule über Aqua-Fitness und Tai Chi bis zu Aerobic-Kursen in Fitnessstudios. Den Krankenkassen fehlen vergleichbare Standardkriterien, um Unterstützung gewähren zu können – ohne Kriterien oder Anerkennung durch die Kassen ist es aber ebenso schwer für die Präventionsmotivierten, ein gutes Angebot als solches zu erkennen und nicht auf selbsternannte Spezialisten hereinzufallen.
In der letzten Zeit wachsen deshalb die Bemühungen, einheitliche Kriterien zu erarbeiten, um Qualität abzusichern. Das wird sich hoffentlich auf die Leistungsangebote der Krankenkassen auswirken. So werden Zertifikate entwickelt wie der „TÜV Rheinland“ oder „Sport Pro Gesundheit“; ihre Reichweite und Bekanntheit sind aber noch im Aufbau. Aktuelle Studien haben das Ziel, die Verbesserung von Fitness und Gesundheitszustand durch regelmäßiges, gezieltes Training nachzuweisen. Zahlen sollen die Effektivität von Präventionssport belegen und damit den Stellenwert in Gesundheits- und Präventionspolitik erhöhen.
Prävention als Aufgabe des Einzelnen
Vorerst scheint es aber, als würde die individuelle Primärprävention, wie der Fachausdruck bei den GKV lautet, im Wesentlichen weiter in den Händen jedes Einzelnen liegen. Aber auch hier entwickelt sich der Markt: Dienstleister im Internet vermitteln Angebote im Bereich Gesundheit oder speziell, wie das Gesundheitsportal Atorio.de, im Bereich Prävention – dort mit Hinweis auf Förderungsmöglichkeiten durch die Krankenkassen. So sollen Orientierung und Vergleichbarkeit bei der Suche nach dem passenden Gesundheitsangebot gewährleistet werden.
Hinweis:Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.
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