Köln - Die Bombendrohung, die am gestrigen Sonntag die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Zentrums für Bildung und Integration an der Moschee in Herten störte und zum Abbruch der Veranstaltung führte, wird von der Christlich-Islamischen Gesellschaft verurteilt.
"Dass die Eröffnung eines Gotteshauses von Gewaltbereitschaft begleitet wird, zeigt, dass Politik, Gesellschaft und Medien entschlossener gegen rechtsradikale Strömungen vorgehen müssen. Wir erwarten insbesondere eine deutlichere Verurteilung der antiislamischen Hetzkampagnen der so genannten 'Pro-Bewegung'", sagt Wilhelm Sabri Hoffmann, Vorsitzender der Christlich-Islamischen Gesellschaft, der an der Eröffnung teilgenommen hat.
"Wir sprechen der Gemeinde in Herten unsere Anteilnahme dafür aus, dass die Veranstaltung derart gestört wurde. Wir ermutigen Politik, Gesellschaft und alle Bürger der muslimischen Gemeinde Zeichen ihrer Solidarität zukommen zu lassen. Der konstruktive Dialog zwischen Muslimen, Christen und anderen gesellschaftlichen Gruppen wird sich nicht durch Drohungen und Hetze einschüchtern oder aufhalten lassen. Das ist unsere Überzeugung und unsere Hoffnung", erklärt Dr. Thomas Lemmen, Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Gesellschaft.
Die Christlich-Islamische Gesellschaft e.V. wurde 1982 gegründet und ist die älteste und größte Basisorganisation des christlich-islamischen Dialogs in Deutschland.
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