München/Bonn - Am gestrigen Samstag trafen sich 600 Tier- und Menschenrechtsaktivisten zu einer internationalen Demonstration gegen das Vorgehen der bayrischen Landesregierung im Fall der Tötung des medienbekannten Bären Bruno (JJ1) in
NET-TRIBUNE.DE
This domain name is not available for registration
Contact the current owner of this domain
Die Veranstaltung wurde von einem großen Polizeikontingent von ca. 50 Beamten begleitet und verlief friedlich informativ und sehr erfolgreich. Aus 15 europäischen Staaten waren Teilnehmer nach Bayern gereist, um gegen das in ihren Augen rechtswidrige und undemokratische Verhalten der bayrischen Minister Schnappauf und Beckstein zu protestieren. Die Sprecherin der "GRÜNEN" im bayrischen Landtag, die bekannte Autorin und Schauspielerin Barbara Rütting, betonte, dass die Opposition mit aller Schärfe gegen derart volksferne und arrogante Politik der bayrischen Staatsregierung vorgehen werde. Sie gab zusammen mit Medienvertretern und Parlamentariern des bayrischen Landtages bekannt, dass Ministerpräsident Stoiber und seine CSU-Regierung auch für die Zukunft ihre Entschlossenheit erklärt hätten, weitere Bären, die sich zur Zeit "auf Wanderschaft durch die Alpen befinden" unnachgiebig abzuschiessen, sobald sie bayrisches Staatsgebiet beträten. "Man habe aus dem Fall Bruno nichts gelernt" erklärten die Kundgebungsredner.
Großen Anklang fanden auch die Redebeiträge der Tierrechtsdelegierten aus Italien, Slowenien, Kroatien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Übereinstimmend wurde die Meinung vertreten, dass Bayern sich mit seinem rechtswidrigen Vorgehen, dass allen internationalen Abkommen widerspricht, außerhalb des Konsenses der Europäischen Gemeinschaft begibt, deren Mitgliedsstaaten mit Willdtierpopulation längst koordinierte schonende Maßnahmenkataloge beim Bodennutzungskonflikt zwischen Mensch und Wildtier vereinbart hätten. Damit, so die Redner aller europäischen Delegierten, füge die bayrische Staatsregierung der Wirtschaft, dem Tourismus, ja sogar ganz Deutschland schweren Schaden zu. Die Bundesregierung wurde aufgerufen, dem rechtswidrigen Treiben Bayerns Einhalt zu gebieten.Die Stimmung der Demo wirkte ausgesprochen gut, informativ und aufgelockert. Es gab breiten Zuspruch auch aus der regionalen Bevölkerung. Die Zuschauer waren begeistert von den Beiträgen und forderten lautstark ein Umdenken der bayrischen Staatsregierung mit Sprechchören wie: "Zieht dem Schnappauf die Lederhosen aus!" und " Nie wieder Jagd!"
Insgesamt werteten die Veranstalter die Demonstration aufgrund der hohen Beteiligung und der vielen internationalen Delegationen als vollen Erfolg.
Bildmaterial:
Jede Menge Bildmaterial zu dieser Meldung finden Sie unter www.baer-bruno-ermordet.de (Rubrik "PressFoto").
Presse-Kontakt:
Gesellschaft für Artenschutz und Menschenrechte bR
c/o Hildegard Kaiser
Simrockstr. 8
53474 Ahrweiler
mail: hil@thokai.de
tel.: 0700-84662752
fax: 0172-7427092
Hinweis:Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.
NET-TRIBUNE.DE
This domain name is not available for registration