Klimaschutz: Eine nicht kalkulierbare Belastung für Vermieter?
07. September 2007 07:20 Uhr | VSK Vermieterschutzkartei Deutschland
Leonberg - Nachdem sich die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel jüngst vor Ort in Grönland von den Auswirkungen der weltweiten Klimaentwicklung ein Bild machen konnte, werden in Berlin halbfertige Pakete geschnürt.
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So ist zwar klar, dass die Verbesserung von Heizsystemen und Wärmedämmung vorangetrieben werden muss und somit die Gebäude- und Sanierungsprogramme verbessert werden sollen. Ebenfalls klar ist, dass die Kfz-Besteuerung von Hubraum auf den Kohlenstoffdioxydausstoß umzustellen sei.
Allerdings wird bei diesen hitzigen Diskussionen um Energiepass, Energiesparverordnung und Klimaschutz ein Blumenstrauß an Ideen diskutiert, die unter anderem allerdings zu lasten der Vermieter in Deutschland gehen kann.
Die von Umweltminister Gabriel ursprünglich verlangte Pflicht für Vermieter, 30 Jahre alte Fenster und 20 Jahre alte Heizkessel auszutauschen sowie Kellerdecken zu dämmen, konnte gemäß der Forderung von Wirtschaftsminister Michael Glos auf eine gewisse Selbstbestimmung der Eigentümer abgeschwächt werden.
Aufgrund des von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück rigoros abgelehnten Ausbaus des Sanierungsprogramms für Wohngebäude von 700 Mio. auf 2,5 Mio. Euro, so von Umweltminister Gabriel gewünscht, befürchtet die VSK Vermieterschutzkartei Deutschland, dass aufkommende Differenzbeträge der notwendigen Maßnahmen auf dem Rücken der Vermieter ausgetragen werden.
Da bereits der Deutsche Mieterbund Druck auf die Politik ausübt um vermieterseitige Umlagen auf Mieter so gering wie möglich zu halten, ist es umso nötiger die Interessen der Vermieter hierzu zu schützen.
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