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Höhlenlöwen waren größer als heutige Löwen
09. März 2009 07:48 Uhr | medien-news


Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst schrieb Taschenbuch über eiszeitliche Raubkatzen

Mainz-Kostheim - Merklich größer als heutige Löwen in Afrika waren die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Europäischen Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea). Sie erreichten eine Gesamtlänge bis zu 3,20 Metern, eine Schulterhöhe bis zu 1,50 Metern und männliche Tiere ein Gewicht von mehr als 300 Kilogramm. Jetzige Löwen dagegen sind bis zu 2,80 Meter lang, einen Meter hoch und maximal 190 Kilogramm schwer. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

Noch größer als die Europäischen Höhlenlöwen waren deren Vorgänger, die nach dem Fundort Mosbach im Stadtkreis Wiesbaden als Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) bezeichnet werden. Die Mosbacher Löwen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren in der Gegend von Wiesbaden hatten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, von denen 1,20 Meter auf den Schwanz entfielen. Sie gelten als die frühesten und größten Löwen in Deutschland. In Italien existierten sie bereits vor rund 700.000 Jahren.

Trotz ihrer imposanten Maße waren die riesigen Mosbacher Löwen nicht die größten Löwen der Erdgeschichte. Diese Ehre gebührt den im Eiszeitalter vor ca. 100.000 bis 11.700 Jahren existierenden Amerikanischen Höhlenlöwen (Panthera leo atrox) mit einer Gesamtlänge bis zu 3,70 Metern.

Aus Bayern kennt man mindestens 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 9, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Hamburg und Berlin. Dagegen wurden im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.
Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern): Die dort gefundenen Reste stammen von rund 30 Tieren. Ebenfalls einen Eintrag ins „Guiness-Buch der Rekorde“ wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren der Erde aufgespürt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden.

Der Titel "Höhlenlöwen" ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen und bei rund 100 Online-Buchshops - wie beispielsweise Amazon und Libri - als Taschenbuch erhältlich. Bei "GRIN" gibt es diesen Titel auch als E-Book.




Presse-Kontakt:

Ernst Probst
Wissenschaftsautor
Im See 11
55246 Mainz-Kostheim

Telefon 06134/21152





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