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Diskussion um Zeitarbeitstarife
09. Mai 2007 11:12 Uhr | Christliche Gewerkschaften


Kritische Medien? Fehlanzeige!

Duisburg - Was würde passieren, wenn sich die Firma VW in ständiger Wiederholung per Interview und Pressemeldung über die Produkte von Opel oder Ford negativ äußern würde?

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Richtig: Die Medien würden kritisch hinterfragen und sehr schnell darauf kommen, dass VW dies nur tut, um einen Marktvorteil zu erhalten. Man würde sehr schnell feststellen, dass jene negativen Äußerungen aus dem Hause VW sachlich unrichtig und insofern unbegründet sind und man würde als seriöse Presse in unserem Land, dieser Propaganda kein Forum mehr bieten.

Was würde passieren, wenn der Elektronikkonzern X die kleinere Firma Y vor Gericht zerren und beantragen würde, dieser Konkurrenzfirma ihre Geschäftstätigkeit verbieten zu lassen weil sie, nach Ansicht des Konzerns X, keine „so richtige Firma ist“ und insofern ihre Produkte, die auch noch von den Kunden angenommen werden „keine so richtigen Produkte sein können“?

Richtig: Ein Aufschrei würde durch das Land gehen und die Medien, insbesondere jene, die ob ihres eigenen Anspruches Wahrer von Demokratie, Toleranz und Freiheit zu sein, stets Tränen der Rührung in den Augen haben, würden senden oder schreiben: Das geht aber nicht!

Das mindeste aber wäre, dass man versuchen würde, die Hintergründe zu erfragen und zu erforschen.

Was tun die Medien, wenn der DGB und die IG-Metall stets und ständig wiederholen, die Christlichen Gewerkschaften schlössen „Billigtarifverträge“ in der Zeitarbeit ab?

Antwort: Sie drucken es, senden es, ungeprüft und ohne Recherche! So zuletzt der Deutschlandfunk am 7.5.2007 in „Die Schattenseiten der Zeitarbeit“, wie zuvor der NDR in „Panorama“ und andere ebenso.

Unsere stets „kritischen“ Medien fragen in diesem Fall nicht, sie senden! DGB und IG-Metall können viel Geld sparen, welches sie ansonsten für eigene Propaganda ausgeben müssten, denn sie können sich offensichtlich darauf verlassen, dass einige Medien als Propagandaabteilung des DGB funktionieren.

Dabei spielt es offenbar auch keine Rolle, welche Wortwahl man dort trifft. Die Titulierung der Christlichen Gewerkschaften in herabsetzender Weise gehört mittlerweile zur Tagesrethorik jener Medien. Der DGB prägt einen Begriff und die Medien übernehmen! So einfach kann es sein.

300.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den Christlichen Gewerkschaften ihre gewerkschaftliche Heimat gefunden haben, werden so beleidigt und herabgewürdigt. Und dies von Medien, die den Schutz und die Wahrung der Rechte von Minderheiten als eigenen Anspruch und als ihre Aufgabe betrachten wollen.


Presse-Kontakt:

Detlef Lutz
CGB, Obere Kaiserswerther Straße 56
47249 Duisburg
Fon 0203/23447




Hinweis: Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.



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