Berlin-Friedrichshain - Prof. Dr. Theresia Degener, Teilnehmerin der deutschen Delegation bei den Verhandlungen der UN-Behindertenrechtskonvention hält am 10.06.08 um 16.00 Uhr einen Fachvortrag in Berlin-Friedrichshain zum Thema: „Die neue UN- Behindertenrechtskonvention: Implikation für die deutsche Behindertenpolitik“.
Die wegweisende „UN-Konvention zur Förderung der Rechte behinderter Menschen“ ist Anfang Mai 2008 in Kraft getreten, nachdem 24 Staaten (zu denen Deutschland bisher nicht gehört) sie ratifiziert haben. Die UN–Behindertenrechtskonvention vollzieht einen Bruch mit dem traditionellen defizitorientierten und auf Anpassung und Fürsorge gerichteten medizinisch–pädagogischen Paradigma und respektiert unterschiedlichen Lebensformen behinderter Menschen werden als Bestandteil menschlicher Vielfalt. Die Veranstaltung richtet sich an ein wissenschaftlich interessiertes Publikum.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Konvention auf www.imew.de.
Termin: 10.06.2008 von 16.00 bis 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: bbwAkademie (Warschauer Str. 58 A, 10243 Berlin, 2.OG HH)
Veranstalter: Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gGmbH (IMEW)
Eintritt frei (um eine Spende für das IMEW wird gebeten)
Info-Telefon: 0049 (0)30 / 293 817 -70 (Frau Entezami)
Neben dem Vortrag von Frau Prof. Dr. Degener, wird Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl (Theologe, Katholische Hochschule für Sozialwesen, Berlin) ab ca. 17.00 Uhr einen Vortrag zum Thema: „Die UN-Behindertenkonvention - Anmerkungen zu ihrer sozialethischen Begründung“ halten. Anschließend gibt es eine Diskussion mit dem Publikum.
Presse-Kontakt:
Dr. Katrin Grüber, Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft gGmbH
Tel.: 030/ 293 817-89
Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gemeinnützigeGmbH
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