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NSA-UFO-Akten: US-Behörden ändern Informationspolitik
09. August 2006 16:26 Uhr | Pressebüro Fosar/Bludorf




Berlin - Die UFO-Geheimakten der National Security Agency markieren eine Wende in der Informationspolitik der USA bzgl. der unbekannten Flugobjekte. Erstmals wird das Phänomen weder geleugnet noch heruntergespielt. Die Veröffentlichung der NSA-UFO-Akten beendet damit auch zahlreiche Spekulationen und Verschwörungstheorien.

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Die NSA bestätigt offiziell, daß sie über ein großes Archiv an UFO-Akten verfügt, und sie macht viele Dokumente der Öffentlichkeit, wenn auch mit teilweise erheblichen Schwärzungen, zugänglich. Darüber hinaus geht aus den ebenfalls veröffentlichten internen NSA-Arbeitspapieren (Non-COMINT-Dokumenten) hervor, daß sich NSA-Agenten auch auf sehr profunde Weise mit der Wertung der UFO-Akten und der daraus folgenden Konsequenzen auseinandergesetzt haben.

Aus diesen Dokumenten folgt, daß die NSA UFOs ernst nimmt, sogar als potentielle Bedrohung der nationalen Sicherheit ansieht und einen teilweise außerirdischen Ursprung der unbekannten Flugobjekte nicht ausschließt.

Die kürzlich freigegebenen UFO-Geheimakten der National Security Agency haben eine andere Qualität als alles, was bisher an Regierungsdokumenten zu dieser Thematik veröffentlicht wurde. Nicht nur, daß die Echtheit der Akten durch das sog. Yeates-Affidavit (freigegeben am 3. 11. 2005) beeidet wurde.

Frühere offizielle Veröffentlichungen zur UFO-Thematik, etwa zum Projekt „Blue Book“ oder zum angeblichen Roswell-Zwischenfall, hatten meist nur die Funktion, das Thema herunterzuspielen bzw. unglaubwürdig zu machen. Manche anderen „Geheimprojekte“ wie z. B. Majestic-12 sind eher Teil der UFO-Folklore und nie offiziell bestätigt worden.

Geändert hat sich auch die Art, wie offizielle Stellen Berichte über UFO-Sichtungen der Öffentlichkeit präsentieren. Anstatt grundsätzlich von Täuschungen oder Halluzinationen zu reden, steht mittlerweile eher der Aspekt „Verletzung des Luftraums durch unbekannte Objekte“ im Vordergrund. Dieser neuen Informationspolitik hat sich in jüngster Zeit auch das britische Verteidigungsministerium angeschlossen.


Quelle:

Grazyna Fosar & Franz Bludorf
Top Secret Umbra
Die UFO-Geheimakten der NSA (Auszüge)
Argo-Verlag, Marktoberdorf 2006.
ISBN 3-937987-25-8


Presse-Kontakt:

Pressebüro Fosar/Bludorf
Grazyna Fosar
Franz Bludorf
Postfach 242
D-12112 Berlin
Tel.: 030-795 36 63
Fax: 030-7901 48 94
E-Mail: mail@fosar-bludorf.com
Web: www.fosar-bludorf.com




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