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Jul, ein heidnischer Brauch oder ganz nah an der christlichen Weihnacht?
11. Dezember 2008 18:31 Uhr | hexenvonheute




Mönchengladbach - Ist es notwendig, die alten heidnischen Bräuche vom Christentum abzugrenzen? Kann das europäische Brauchtum eine einheitliche Wurzel akzeptieren oder brauchen wir die Trennung der verschiedenen religiösen Ansätze?

Schon die alten Germanen hingen grüne Zweige auf, wenn der Winter auf seinem Höhepunkt war. Das Julfest ist noch heute als heidnischer Brauch bekannt, der wenig mit der christlichen Weihnacht zu tun haben soll. Doch weit sind die beiden Feste nicht von einander entfernt.

Während die Heiden in der Mitte des Winters (21.12.) feierten, dass die Tage wieder länger wurden, ehrten sie die Natur. Die Sonne gewann an Kraft. Die Sonne, das Symbol der männlichen Energie, ließ in den Menschen die Hoffnung auf Wärme und Licht entstehen.

Mit der Christianisierung Europas ist diese Symbolik keineswegs verloren gegangen. Jesus Christus, der als das wahre Licht verehrt wird, lag inmitten des Winters in der Krippe und brachte den Menschen das Licht. Im Evangelium des Johannes ist von Christus als der Sonne die Rede.

Selbstverständlich wissen die Menschen der Neuzeit, dass der Geburtstag Christi wohl eher im Sommer liegt, Schnee in kalter Winternacht ist genauso wenig belegt wie die Krippe mit Heu und Stroh.

Um einen Anhaltspunkt für die Heiden zu bieten, die sich der neuen Religion unterordnen sollten, behielten die christlichen Missionare die alten Symbole bei – und gaben Ihnen neue Namen. Bis heute erhalten sind Begriffe wie „Licht“, „Liebe“, „Wärme“ und „Hoffnung“.

Woher die Symbole stammen, mit denen die Menschen heute ihr Bedürfnis ausdrücken, sollte zweitrangig sein. Viel wichtiger ist die Frage, wie wir in unseren kalten Zeiten eine Verbindung zum Mensch-Sein aufrecht erhalten können, wo der Streit der Glaubensrichtungen dem Konsum, der Entmenschlichung und der Disharmonie Tür und Tor öffnet.

In der Hoffnung auf Licht sind alle Menschen gleich, ganz egal, ob sie die Sonne ersehnen oder ihrer Hoffnung einen anderen Namen geben. Und letztlich ist ohne Menschlichkeit eine Glaubensrichtung wertlos, ohne Orientierung auf Werte ist die Ausübung des Glaubens nicht möglich. Greifen menschenfeindliche Muster wie Habgier, Angst und Konsumterror weiter um sich, wird es bald keine betenden Hände mehr geben, und keinen Menschen mehr, der einen der verschiedenen Namen Gottes noch kennt.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit – das bekannte Adventslied können Christen ebenso singen wie die Heiden, Hexen, Naturreligiösen.

hexenvonheute ist eine Internetpräsens, gegründet von Stefanie Glaschke, die sich nach dem Theologiestudium und einer psychologischen Ausbildung der europäischen Spiritualität von damals und heute zugewandt hat. Hier finden Interessierte neben allerlei Hexerei auch Hinweise auf Brauchtum und Inhalt der alten und neuen Religion.



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