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Chinesin will deutsch-chinesischen Markt aufmischen
12. September 2006 13:37 Uhr | TIA USA Services GmbH


chinesische Ministerpräsident besucht Hamburg Summit

Hamburg - Ein mittelständisches Unternehmen aus Hamburg schreibt Pioniergeschichte. Die Altonaer Kistenfabrik (AKF) baut als einer der ersten Betriebe ihrer Größenordnung in Deutschland, eine eigene Chinaabteilung auf. Der deutsch-chinesische Markt boomt von Jahr zu Jahr mehr.

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Unter dem Motto: -Europa trifft China- beginnt heute (Mittwoch, 13. September) in der Elbmetropole ein deutsch-chinesischer Wirtschaftgipfel, der bisher größte in Deutschland. Rund 350 hochkarätige Fachleute, darunter als Vertreter der Politik der chinesische Ministerpräsident und die deutsche Bundeskanzlerin, wollen drei Tage lang Top-Themen im Handelsaustausch zwischen dem europäischen Kontinent und dem -Reich der Mitte- diskutieren. Der „Summit“ unter der Stabführung der Hamburger Handelskammer ist Auftakt eines unter dem Generalthema -China-Time- laufenden Veranstaltungsreigen, der erst am 1. Oktober endet.

-China ist ein gigantischer Zukunftsmarkt-, sagt die 34 Jahre alte Ingenieurin Ling Huang, die in der traditionsreichen Altonaer Kistenfabrik derzeit eine eigene Chinaabteilung aufbaut. Hamburg sei dafür der ideale Nährboden. Die Elbmetropole hat sich noch vor London als europäischer Top-Standort für chinesische Unternehmen positioniert. Rund 25.000 Chinesen leben und arbeiten in Hamburg. Rund 400 Unternehmen aus China haben sich in dem Stadtstaat an der Elbe angesiedelt. Umgekehrt sind bereits 700 Firmen aus Hamburg in China tätig. Außerdem liegt die Elbmetropole noch vor Rotterdam auf Platz 1 als wichtigster europäischer Hafen für China.

Der Anlass für die Altonaer Kistenfabrik, das in vierter Generation als Familienunternehmen geführt wird, eine chinesische Marketingmanagerin einzustellen, war profan. Eine Delegation einer chinesischen Firma besuchte die AKF in Hamburg, um geschäftliche Kontakte anzuknüpfen. Sie wurde durch das Unternehmen geführt. Die Chinesen, der englischen Sprache kaum mächtig, hörten zu und verstanden kein Wort. Sie reisten ab und das Hamburger Unternehmen hörte nie wieder etwas von ihnen. Für die Firma rechnet sich die erste chinesische Mitarbeiterin in der Firmengeschichte nach Angaben eines Firmensprechers vom ersten Tag an. Die sprachliche Kompetenz, die Markkenntnis, das kulturelle Verständnis und die Fähigkeit, sofort Kontakte zu knüpfen, sprechen für sich selbst.

Auch für die junge Chinesen, die bereits seit acht Jahren in Deutschland lebt und bisher in eigener Regie Kontakte zwischen deutschen und chinesischen Firmen vermittelte, ist der neue Job eine positive Erfahrung. Huang, die aus Kunming, der Hauptstadt der süd-west-chinesischen Provinz Yunnan stammt, sieht in ihrer Heimatprovinz ein gigantisches, bisher kaum erschlossenes gegenseitiges Handels- und Wirtschaftspotential zwischen Europa und ihrer Heimatregion. Yunnan ist mit seinen 44 Millionen Einwohnern flächenmäßig so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen. Die Hauptstadt Kunming ist mit seinen 4,7 Millionen Einwohnern größer als Berlin. Die chinesische Region grenzt an Vietnam, Laos, Burma, Tibet und Kambodscha. Mit Großprojekten wie der ersten Eisenbahnverbindung in die Tibetische Hauptstadt Lhasa, dem Bau einer 2000 KM langen Autobahn von Kunming nach Bangkok, sowie einer gigantischen Pipeline macht die Region bereits jetzt von sich reden. Huang, deren Eltern und Bruder in Kunming als Architekten arbeiten, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, mittelständische Unternehmen aus Europa und China und umgekehrt zusammenzuführen. -Auf diesem Gebiet kennen wir uns bisher viel zu wenig und wissen kaum etwas von einander. Krempeln wir die Ärmel auf und packen wir es an.-


Presse-Kontakt:

Bildmaterial von Frau Huang kann angefordert werden unter:
Download: http://service.gmx.net/mc/IdOrkhvy4g3X74mabnkbghAzt4q4OF

per Mail:
tia@gmxpro.de
Weitere Informationen unter
AP.: Kai MArtell
TIA Media GmbH
Parkallee 76
20144 Hamburg
Tel.: 040-41537781






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