17. Januar 2007 09:44 Uhr | Christliche Gewerkschaften in NRW
Scharfe Kritik an verdi
Duisburg - Eine Ende des verdi-Streiks beim DRK-Blutspendedienst West hat der Landesgeschäftsführer des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) in NRW, Detlef Lutz, gefordert.
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Lutz sagte in Duisburg „ Das sind seltsame Aktionen einer DGB-Gewerkschaft, einen Streik für angebliche Ziele zu führen, die längst erreicht sind, denn die Beschäftigten können schon heute auswählen, ob sie den Haustarifvertrag der Gewerkschaft DHV oder den bundesweiten verdi-Vertrag auf sich angewendet haben wollen“.
Der CGB bekräftigt seine volle Solidarität mit seiner Mitgliedsgewerkschaft DHV und den über 50 Prozent der Beschäftigten des Blutspendedienstes, welche den Haustarifvertrag der Berufsgewerkschaft DHV mit dem DRK-Blutspendedienst akzeptiert haben und nunmehr gerne ungehindert ihrer wichtigen Arbeit nachgehen würden.
120 verdi-Mitglieder behindern 740 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und dies lediglich deswegen, weil ihre Gewerkschaft verdi es einfach nicht hinnehmen will, dass auch andere Gewerkschaften Tarifpolitik machen.
Dafür wird der Blutspendedienst behindert und es wird in Kauf genommen, dass die Blutkonserven in den Kliniken ausgehen.
„Hier steht der Versuch, reine verdi-Gewerkschaftsmacht zu konservieren über den Interessen der Menschen in den Betrieben und über dem Interesse der Menschen, die auf Blutkonserven angewiesen sind“, so der CGB.
Presse-Kontakt:
CGB
Detlef Lutz
Obere Kaiserswerther Straße 56
47249 Duisburg
Fon 0203/23447, Fax 287644
Mail: cgb-nrw@t-online.de
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