CGM kritisiert SPD-Steuerpläne
Stuttgart - „Wählst du mich, erhälst du dafür 300 Euro“. Nach diesem Motto kann man die gestern von der SPD vorgestellten Steuerpläne getrost als mehr oder weniger unverholene Wahlwerbung betrachten. Anstatt ein Konzept für eine durchgreifende Steuerreform und eine damit verbundene Vereinfachung des Steuersystems vorzulegen, soll nunmehr auf Steuererklärungen verzichtet und dies mit 300 bzw. 600 Euro „honoriert“ werden. Die bereits vom Bund der Steuerzahler und der Steuergewerkschaft abgelehnten Pläne stoßen auch bei der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) auf deutliche Kritik. Unabhängig davon, ob man einer Erhöhung des Steuersatzes bei der sogenannten „Reichensteuer“ etwas abgewinnen kann, bedeutet der Rest nichts weiter, als zunehmende Verwirrung im Steuerdschungel und alles andere als eine durchgreifende Entlastung der Arbeitnehmereinkommen. So mancher wird die 300 Euro sehen und dabei übersehen, dass er bei Abgabe einer Steuererklärung mehr herausgeholt hätte, so die CGM.
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