20. Februar 2007 14:35 Uhr | Zentrum für Mathematik e. V.
142 mathematikbegeisterte Kinder und Jugendliche in Darmstadt beim olympiaschen Landesentscheid Hessen
Bensheim - Am 23. und 24. Februar 2007 führt das Zentrum für Mathematik im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt den Landesentscheid der Mathematik-Olympiaden Hessen durch. Die Mathematik-Olympiaden Hessen sind ein dreistufiger Wettbewerb, der Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen fünf bis dreizehn die Möglichkeit bietet, ihre besondere mathematische Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Der Landesentscheid stellt die dritte Stufe der Mathematik-Olympiaden Hessen dar und ist die Qualifizierungsstufe für die sich anschließende Mathematik-Bundes-Olympiade. Die Aufgaben werden vom Verein Mathematik-Olympiaden e. V. entwickelt und den Bundesländern zur Verfügung gestellt.
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Die teilnehmenden hessischen Schülerinnen und Schüler haben sich über die Mathematik-Schul-Olympiade, der zweiten Wettbewerbsstufe der Mathematik-Olympiaden Hessen, qualifizieren können. Die Projektleitung des Zentrums für Mathematik musste einen Berg von 429 Klausuren die ihr von 64 der 210 angeschriebenen Schulen mit gymnasialer Oberstufe aus ganz Hessen geschickt wurden, bewältigen, um eine Entscheidung zu fällen, wer sich für Mathematik-Landes-Olympiade Hessen 2007 qualifiziert hat. 142 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden für den hessischen Landesentscheid ausgewählt. Alle Jahrgangsstufen von sechs bis dreizehn werden an beiden Tagen jeweils eine viereinhalbstündige Klausur schreiben. Für die jüngsten Olympioniken der Jahrgangsstufe fünf genügt eine Klausur am Samstag. Am Samstag werden die Klausuren von einem 24-köpfigen Korrekturteam des Zentrums für Mathematik korrigiert. Und während die Korrektoren den Rotstift nach scharfen Wettbewerbskriterien ansetzen, können die Schülerinnen und Schüler in Vorlesungen von Dr. Armin Fügenschuh etwas darüber erfahren, warum der Staat Steuern spart, wenn man eine halbe Stunde früher aufsteht und von Prof. Dr. Wilhelm Stannat werden die Schülerinnen und Schüler über die Ruinwahrscheinlichkeiten im Glücksspiel informiert. Die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden an Workshops zum Thema Steinzeit im Hessischen Landesmuseum teilnehmen.
Die Siegerehrung stellt den Höhepunkt der Veranstaltung dar. Im Hörsaal im alten Hauptgebäude der Technischen Universität sind selten so viele gespannte Schülerinnen und Schüler und deren vor Stolz strahlenden Eltern zu sehen. Vizepräsident Prof. Dr. Ing. Reiner Anderl, lässt es sich nicht nehmen, die Schülerinnen und Schüler als Gastgeber persönlich auf das Herzlichste zu begrüßen – vielleicht auch in hoffnungsfroher Erwartung, den einen oder die andere vom besonders begabten Nachwuchs in ein paar Jahren in den Hörsälen der Universität wieder zu sehen. Auch Michael Meyer, Geschäftsführer Zentrum für Mathematik e.V., wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihre Leistungen beglückwünschen und zusammen mit Ulrike Frontzek vom Hessischen Kultusministerium und Projektleiterin Sandra Berndt vom Zentrum für Mathematik die Siegerehrung durchführen. Die am 24. Februar nominierten Landessieger der Jahrgangsstufen 8 bis 13 werden in die hessische Mannschaft für die Mathematik-Bundes-Olympiade aufgenommen, die vom 6. bis 9. Mail 2007 in Karlsruhe stattfindet. Die Vorbereitung dieser Olympia-Mannschaft übernimmt das Zentrum für Mathematik.
Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung:
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Bereich Zentrum für Mathematik
Werrastraße 26
D 64625 Bensheim
Telefon: 06251 580306
Telefax: 06251 580301
E-Mail: michael.meyer@z-f-m.de
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