21. September 2006 21:57 Uhr | DHV-Bundesfachgruppe Ersatzkassen
Hamburg / Wuppertal - Die Debatte um die Gesundheitsreform geht in die entscheidende Phase: Immer mehr Politiker erkennen den handwerklichen "Murks", der in den Eckpunkten Anfang Juli festgezurrt worden war. Die Stimmen werden lauter, die eine Verschiebung oder gar Absage der Reform fordern.
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Die Politiker spüren den Druck der Bevölkerung, der Gewerkschaften, der Wirtschaft und der Fachleute, die die geplante Reform als untauglich zur Lösung der Probleme des Gesundheitswesens ablehnen. Die DHV-Bundesfachgruppe Ersatzkassen hat ihre ablehnende Position ebenfalls deutlich nach außen getragen.
Aber wir sind noch nicht am Ziel! Die Gesundheitsreform kann am Ende noch eine überraschende Wendung bringen. Der Einigungsdruck ist groß, denn Bundeskanzlerin Merkel hat die Gesundheitsreform eng mit der weiteren Existenz der Großen Koalition verknüpft. So ist es durchaus wahrscheinlich, dass im Herbst trotz der derzeit großen Zahl der kritischen Stimmen die Eckpunkte wie im Juli vereinbart in Gesetzesform gegossen werden.
Deshalb gilt es jetzt umso mehr, den Politikern den Unsinn der Gesundheitsreform zu verdeutlichen! Zu diesem Zweck wurden alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben. Das Schreiben finden Sie auf unserer Internetseite www.dhv-ersatzkassen.de
Wolfgang Reich stellv. Vorsitzender DHV-Bundesfachgruppe Ersatzkassen
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