Eine neue Ära für globale Gesundheitssicherheit schaffen
24. April 2007 12:47 Uhr | Presseabteilung, Taipeh Vertretung
Lassen Sie Taiwan in die WHO, um das internationale Seuchenverhütungssystem zu vollenden
Berlin - Hou Sheng-mou, Minister des Gesundheitsamtes Exekutiv-Yuan, Republik China (Taiwan)
Taiwan musste sich zwar 1972 aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückziehen, aber bei der Förderung von und Beteiligung an internationalen gesundheitlichen und medizinischen Angelegenheiten war Taiwan nie träge oder abwesend. Seit über zehn Jahren war Taiwan beständig Chinas unvernünftiger Unterdrückung ausgesetzt, doch Taiwan hat dennoch in allen Bereichen aktiv die Beteiligung an internationalen Gesundheitsfragen vorangetrieben. Taiwan nach Beobachterstatus in der WHO, gleichzeitig hofft Taiwan auch auf sinnvolle Beteiligung an technischen Konferenzen. Taiwan hofft, mit dem formalen Antrag auf WHO-Mitgliedschaft unter dem Namen Taiwan Beiträge bei der globalen Gesundheitsarbeit leisten zu können.
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Die WHO hat die Internationalen Gesundheitsbestimmungen, die für die Gesundheitssicherheit der ganzen Welt von Bedeutung sind, überarbeitet, und sie werden ab Juli 2007 im vollen Umfang umgesetzt werden. Alle Länder sind demnach verpflichtet, aktiv an der internationalen medizinischen Zusammenarbeit zu teilzunehmen und sie zu fördern. Da Taiwan Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist und günstige Bedingungen aller Art vorhanden sind, um in der internationalen Gemeinschaft mit medizinische Ressourcen Beiträge zu leisten, ist Taiwan natürlich in der Lage, die ganze Welt dabei zu unterstützen, die Ziele der Vereinten Nationen und der WHO zu erreichen, nämlich den Armen und den Schwachen zu helfen. Bei Maßnahmen in der Vergangenheit wie Hilfe für die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südasien, Teilnahme am Kinderlähmung-Kontrollplan der WHO in Gambia, Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Aids in Malawi, Ausbau medizinischer Einrichtungen in Swasiland, Arbeit zur Verhütung von Malaria und Cholera in São Tomé und Príncipe, Kontrolle des Rifttalfiebers in kenianischen Lagern für Flüchtlinge aus dem benachbarten Somalia sowie in jüngster Zeit Hilfe nach dem Erdbeben in Sumatra konnten die Ärzte- und Pflegerteams aus Taiwan die Beschränkungen von Raum und Zeit überwinden und unter hohem Zeitdruck gemeinsam mit dem lokalen Gesundheitspersonal zusammenarbeiten. Auf diese Weise konnten den Menschen dieser Regionen effizient grundlegende gesundheitliche Rechte geboten und ihre Interessen gewahrt werden.
Für eine aktive Beteiligung an gesundheitlichen Angelegenheiten gründete Taiwan im März 2006 die Internationale Gesundheitsaktion Taiwan (Taiwan International Health Action, TaiIHA), was den Versuch darstellt, mit noch positiveren und effizienteren Methoden gemeinsam mit allen Ländern und internationalen Organisationen internationale gesundheitliche Zusammenarbeit aller Art zu fördern.
Die Vogelgrippe ist in den letzten Jahren zum drängenden Gesundheitsproblem der Welt geworden. Viele Länder, darunter Taiwan, integrieren ihre öffentlichen Gesundheitsressourcen, um die Gefahr einer großen Ausbreitung von Vogelgrippe zu begrenzen. Zwar ist Taiwan eines der wenigen Länder, die nicht von Vogelgrippe betroffen waren, aber Taiwan hat stets höchste Wachsamkeit bewahrt, denn in den benachbarten Ländern, mit denen Taiwan engen Kontakt pflegt, etwa China, Vietnam, Thailand, Kambodscha, Indonesien, Südkorea und Japan, traten in den letzten Jahren mehrere hundert H5N1-Ansteckungsfälle bei Menschen oder Haustieren auf, und bei den angesteckten Menschen betrug die Sterberate über 60 Prozent. Länder in Europa und Afrika, etwa Ungarn, England, Ägypten und Nigeria, wurden auch mit der harten Herausforderung der Vogelgrippe konfrontiert, und es gelang ihnen nicht, das Eindringen von Vogelgrippe vollständig abzuwehren.
Heute könnte eine Stärkung der globalen Gesundheitssicherheit wirksam die Gefahr eines globalen Ausbruchs von Vogelgrippe verhüten, deswegen sollte man zum ersten Schritt des Aufbaus eines globalen Seuchenverhütungsnetzes keine Regionen auslassen, sondern sofort alle Orte der Welt vollständig und effektiv in das globale Gesundheitssystem einbeziehen und damit das gemeinsame Gesundheitssystem der Menschheit stärken. Wenn die Vogelgrippe in Gebieten wie Taiwan, Nordzypern oder Westsahara auftritt, die von der Weltgemeinschaft außer Acht gelassen werden, gibt es mit den aktuellen internationalen Gesundheitsbestimmungen offensichtlich keine Möglichkeit, sofort und wirksam die Gesundheitsexperten der ganzen Welt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden dieser Gebiete zu integrieren und gehaltvolle Zusammenarbeit, Verhütung, Verwaltung und Eindämmung durchzuführen oder ohne formale Kanäle sofort die Situation und Entwicklung einer Seuche zu kontrollieren, zu analysieren und zu bestätigen. Man kann auch sagen, die Lücken im globalen Gesundheitssystem sind weiterhin vorhanden, und nur wenn man die politischen Vorurteile ablegt und im Bereich Gesundheit fachlichen Austausch und Zusammenarbeit durchführt, wird die Schaffung einer Weltgemeinschaft mit Gesundheitssicherheit und ohne Sorgen in absehbarer Zeit verwirklicht werden können.
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